14. Dezember

Adventskalender
EVANGELIUM Mt 21, 28-32

Johannes ist gekommen, und die Sünder haben ihm geglaubt

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und zu den Ältesten des Volkes:

Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!

Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht.

Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn, und er ging doch.

Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der zweite. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.

Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.

Bonus

Heute ist auch der Gedenktag des Heiligen Johannes vom Kreuz:

Hier finden Sie einen Artikel zu dem Heiligen: Artikel

Hier finden Sie sein berührendes Gedicht, dass er im Gefängnis geschrieben hat und die Liebe Gottes in dunkelster Nacht besingt. Die Seele sehnt sich nach Gott, aber kann ihn nicht spüren, dennoch singt sie von SEINER echten und treuen Liebe!

Hl. Johannes vom Kreuz 1542–1591:

In dunkler Nacht

In Nacht an Sternen bloß,
von Liebesdrang glüend ¨ zum Ziel gerichtet –
o wunderseliges Los! –
entging ich ungesichtet,
mein Haus in Stille lassend, tiefbeschwichtet.

Tief in des Dunkels Schoß,
verborgene Stufen langs, ¨ vermummt, umdichtet –
o wunderseliges Los! –
nachts, jedem Blick vernichtet,
mein Haus in Stille lassend, tiefbeschwichtet!

Geheim, in Zauberringen
der Dunkelheit, wo mich kein Blick erkannte,
wo ich nichts sah von Dingen
und nichts mir Strahlen sandte
als jenes Leitlicht, das im Herzen brannte!
Das lenkte mich, das brachte

mich besser als der Tag, der grell durchblaute,
zum Ziel, wo meiner harrte
er, der zutiefst Vertraute –
zum Ziel, wo ich nichts Scheinbares erschaute.

O Nacht, du holdgesinnte,
o Nacht, die holder als das Fruhrot ¨ wachte:
o Nacht, die mich Geminnte
zu dem Geminnten brachte,
die mich Geminnte zum Geminnten machte!


Loreena McKennitt hat diese kostbaren Worte vertont:

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